Wissenschaftliche Tätigkeit

Wie erwähnt, habe ich in Hannover Physik studiert. Meine Diplomarbeit erfolgte im Rahmen des GEO-600-Projektes zur Messung von Gravitationswellen.
Seit 1997 bin ich an der Technischen Universität Wien als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig; dort schloss ich auch 2008 meine Doktorarbeit ab. In den letzten gut 30 Jahren habe ich mich dabei vor allem der Untersuchung zahlreicher Materialien mit diversen Testmethoden gewidmet: Anfangs v.a. Reibungsuntersuchungen von Reifenmaterialien; später Nanoindentation an Holz, Gestein, Metall oder Knochen; Festigkeitstests an Zement und Beton; Kriechtests an Asphalt; Ultraschalltests an Holz, Zement und Kunststoffen ... Die Arbeit fand ihren Niederschlag in zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen. (Bei Interesse: scholar.google.at) Daneben bin ich in der Betreuung von Studenten und in den Vorlesungsbetrieb eingebunden. Besonders reizvoll für mich ist dabei der beständige Wechsel von Themen, die Verbindung von Theorie und Praxis.
Naturgemäß wird auch meine Tätigkeit als Autor von meiner Vita und meiner wissenschaftlichen Arbeit beeinflusst. Zwar versuche ich, allzu selbstbezügliche Schreiberei zu vermeiden, aber wenn sich die Gelegenheit bietet, benutze ich gerne Aspekte aus meiner beruflichen Tätigkeit: Niemals in direkter, sondern eher inspirierender Form. So lasse ich gerne Wissenschaftler:innen als Akteure auftreten und behandele Themen aus Naturwissenschaft & Technik, wie etwa in der hier zu lesenden Kurzgeschichte »Artifishy Intelligence«. Das gilt nicht nur für Texte aus dem Science-Fiction-Genre!
Oben: Bei der Doktor-Verleihung 2008
an der TU Wien mit meinen Eltern


Oben: Auf Dienstreise in Wanaka, Neuseeland, 2012
Am direktesten kann ich meine wissenschaftlichen und literarischen Interessen zugleich aber in ›Ausflügen‹ auf das Gebiet der Literaturwissenschaft ausleben. So habe ich mich etwa über einige Jahre mit dem österreichischen Autor Thomas Bernhard befasst, insbesondere mit dem sogenannten Staatspreisskandal aus meinem Geburtsjahr 1968. Diese Beschäftigung mündete in die Veröffentlichung einer Monographie zu dem Thema; siehe das Cover unten. Zuletzt erschien hier ein Zeitschriften-Beitrag über eine Veröffentlichung von Elfriede Jelinek.